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IT strategy D-ARCH

verabschiedet von der IT-Konferenz 3 vom 23.4.2003

Das Departement Architektur der ETH Zürich stellt sich den klar absehbaren, grossen Trends der Informationstechnologie und formuliert mit diesem Papier unter der Randbedingung knapper werdender Budgets Leitlinien für ihren Einsatz in Lehre und Forschung. Es wird ausdrücklich erklärt, dass es sich dabei nicht um ausschliessliche Regeln handelt, sondern nur um die Schwerpunkte der beabsichtigten Entwicklung.

Trend 1: Hardware wird immer kleiner und preiswerter

Folge: Die Studenten haben in der Regel einen eigenen Computer, meistens sogar einen Laptop.
  • Das Departement unterstützt die Anschaffung von Laptops und begrüsst Modelle die sozialverträglich sind.
  • Für die Studenten, die nicht über einen eigenen Laptop verfügen, stehen, wie bisher, Rechner am Departement zur Verfügung.
  • Das Departement konzentriert sich auf die Beschaffung und Installation von Rechnern, die in ihrer Leistungsfähigkeit deutlich über den Möglichkeiten von Laptops liegen, sodass auch Studenten mit Laptops z.B. für rechenintensive Renderings eine adäquate Arbeitsumgebung finden können.
  • Für Studenten mit Laptop wird eine adäquate Infrastruktur installiert, damit sie reibungslos an jedem Ort des Departements arbeiten können.
  • Zu dieser Infrastruktur gehört neben einem Funknetz die Möglichkeit mit Rechnern im Team zu arbeiten (direkter Sichtkontakt, Präsentationsmöglichkeiten, einfacher Datenaustausch, Vernetzung etc.)

Trend 2 : Software wird immer vielfältiger und einfacher zu nutzen

Folge : Die Studenten nutzen den Computer in immer mehr Bereichen ihrer Arbeit.
  • Das Departement unterstützt den systematischen Gebrauch von Rechnern bei der studentischen Arbeit.
  • Das Departement sieht nicht, dass computergestützte Medien die klassischen Medien der studentischen Arbeit ersetzen sollen. Die klassischen Methoden werden vielmehr durch neue Methoden ergänzt.
  • Das Departement sieht die eigentliche Herausforderung der neuen Technologien darin, dass sich durch die neuen Medien die Bedeutung der etablierten Methoden verschiebt und dass neue Arbeitsweisen erforscht werden müssen.
  • Es ist daher das Ziel der Ausbildung vor allen Dingen in den unteren Semestern, sorgfältig die klassischen und die neuen Arbeitsweisen, sowie deren mögliches Zusammenspiel zu lehren.
  • Durch den Preisverfall der Hardware und die Vereinfachung der Software sieht sich das Departement in einer Situation, in der die ökonomischen und technischen Problemen im Umgang mit den Informationstechnologien gegenüber inhaltlichen Fragestellungen in den Hintergrund treten.
  • Das Departement warnt vor einem übertrieben spezialisierten Gebrauch von Computern, der zu einer Dominanz von technischen gegenüber inhaltlichen Fragestellungen führt.

Trend 3 : Es stehen immer mehr leistungsfähige Peripheriegeräte zur Verfügung

  • Nicht nur die Computer werden immer kleiner und preiswerter, sondern es entsteht ein drastisch wachsendes Arsenal von computergesteuerten Maschinen.
  • Das Departement sieht es als seine Aufgabe an, Studenten sehr früh den Zugang zu diesen Maschinen zu erschliessen und nach ihren Einsatzmöglichkeiten in der Architektur zu forschen.
  • In diesem Sinne sind Foto, Video und Multimedia-Projektionen mittlerweile weitgehend etabliert.
  • Als aktuelle Arbeitsfelder werden gesehen:
    • Mehrfachprojektionen
    • Stereoprojektionen
    • Telekooperationstechniken
    • computergestützter Modellbau

Trend 4 : Das Budget für Informationstechnik am Departement sinkt

In Zusammenfassung der obigen Positionierung des Departements und in Erwartung sinkender Informatikbudget formuliert das Departement folgende Leitlinien für den Umgang mit den Informatikmitteln:

  • Es wird vornehmlich in Spezialmaschinen investiert, die Arbeiten ermöglichen, die mit Laptops nicht zu realisieren sind.
  • Es wird durch die wegen der studentischen Laptops drastisch steigende Anzahl von Computern am Departement mit deutlichen Steigerungen von Investitionen im Bereich der technischen Infrastruktur und deren Administration gerechnet.
  • Investitionen im Bereich von Peripheriegeräten werden gegenüber Neuanschaffungen von Computern bevorzugt.
  • Wegen der schnellen Veralterung und dem damit verbundenen Preisverfall von informationstechnischen Geräten sollten diese Geräte so häufig wie möglich genutzt werden. Alle Geräte des Departements sollten daher so frei wie möglich zugängig sein.


ETH Hönggerberg, 24. April 2003 Prof. L. Hovestadt, Informatikdelegierter D-ARCH

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